
Digna (19) studiert seit 2021 Medizin mit einem Consciente-Stipendium. In einem eindrücklichen Erfahrungsbericht erzählt sie, wie sie auf Consciente gestossen ist und was das Stipendium für sie bedeutet.
«Ich heiße Digna, bin 19 Jahre alt und studiere im ersten Jahr Medizin. Als ich ein Kind war, wurde ich oft gefragt, was ich denn einmal werden möchte. Darauf konnte ein kleines, träumerisches Mädchen wie ich vielleicht antworten, sie möchte Prinzessin, Königin, Sekretärin, Lehrerin oder sogar Mutter werden – aber natürlich konnte ich in diesem Alter noch nicht ahnen, was die Zukunft für mich bereithielt. Tatsächlich hatte ich bis vor kurzem – mit knapp 18 Jahren – noch keine Vorstellung davon, wie es nach der Schule weitergehen sollte. Ich wusste ja, dass aufgrund der prekären finanziellen Lage meiner Familie eine weiterführende Ausbildung an einer Hochschule nicht in Frage kam. Während sich einige Klassenkameradinnen schon sehr früh auf ihr letztes Jahr am Gymnasium vorbereiteten und darüber diskutierten, welche Hochschule die beste sei, wollte ich mich ebenfalls auf diesen neuen Abschnitt vorbereiten – doch ohne reale Perspektive ging es einfach nicht.
Eines Tages diskutierte ich zusammen mit meiner besten Freundin Gloria über Möglichkeiten, wie wir unsere Ausbildung fortführen könnten. Denn wir hatten Geschichten gehört von Menschen, die von ihrer Studienzeit erzählten und davon, wie sie darum kämpften, einen Universitätsabschluss zu erlangen und damit etwas zu erreichen, was schier unmöglich schien. Solche Erzählungen machten uns Mut, und von diesem Moment an wusste ich, dass ich mit allen Mitteln versuchen würde, ein Studium zu beginnen. Dabei würde ich nichts unversucht lassen, denn eines ist sicher: Wenn man etwas gar nicht versucht, hat man bereits verloren.
Zusammen begannen wir, nach Lösungen zu suchen und erstellten Budgets, um die Kosten eines Studiums an der Universität abschätzen zu können – doch das entmutigte uns eher, denn es zeigte sich, dass wir unmöglich genügend Mittel würden aufbringen können. Als das Anmeldefenster für die nationale Universität aufging, zögerten wir entsprechend. Doch wir hatten uns versprochen, nicht aufzugeben, und so nahmen wir den Anmeldeprozess in Angriff und begannen, für die berüchtigte Aufnahmeprüfung zu lernen.

Am Willkommenstag werden die neuen Studierenden ins Stipendienprogramm von Consciente aufgenommen
Als wir eines Abends zusammen über diese Prüfung diskutierten, entdeckte Gloria auf einer virtuellen Plattform ein Video, in dem für ein kantonales Stipendienprogramm geworben wurde. Sie lud schnell die Anforderungen herunter und schickte mir die Informationen weiter. Wir waren sehr aufgeregt – das war unsere Chance! Schnell begannen wir, alle erforderlichen Unterlagen zusammenzustellen und uns für das Stipendienprogramm der Fundación Consciente El Salvador zu bewerben – mit der großen Hoffnung, dass wir so die nötige Unterstützung erhalten würden.
Gemeinsam machten wir uns auf diese Reise, ohne zu wissen, was uns erwartete – wir mussten es einfach versuchen. Bald schon – noch bevor ich wusste, ob ich die Aufnahmeprüfung für die Universität überhaupt bestanden hatte – wurde ich von der Fundación Consciente kontaktiert und über den aktuellen Stand der Zulassung an die Universität befragt. Meine Emotionen stiegen, alles lief so weit gut. Ein paar Tage später erhielt ich dann die Bestätigung der Universität: Ich hatte die Prüfung bestanden und einen lang ersehnten Studienplatz erhalten! Leider war Gloria weniger glücklich als ich und wurde nicht zugelassen. Mein Traum nahm hingegen immer mehr Form an. Jetzt wartete ich nur noch auf die Bestätigung von Consciente und die Gewissheit, dass ich diesen Schritt wirklich gehen konnte.
Jeden Tag bat ich zu Gott, dass er mir diesen Traum ermöglichen möge, denn in meiner Familie gibt es seit vielen Generationen niemanden, die oder der einen Universitätsabschluss erreicht hatte. Ich wünschte mir von Herzen, damit meine Familie stolz zu machen. Unterdessen war mir auch klar, dass ich Medizin studieren wollte. Denn mein Großvater hatte lange gelitten, bevor er starb – kein Arzt war da, um ihm zu helfen. Dies weckte in mir das Bedürfnis, in Zukunft denen zu helfen, die es brauchten. Ein Medizinstudium war natürlich nicht nur ein anspruchsvoller, sondern auch ein teurer Traum, dessen Erfüllung nicht allein in meinen Händen lag. Kurz bevor mein Großvater starb, versprach ich ihm, über mich hinauszuwachsen, meine Träume zu verwirklichen und damit anderen zu helfen – Menschen wie ihm, denen sonst niemand helfen kann. Der Tod meines Grossvaters gab mir die Kraft, dieses Versprechen zu erfüllen.

Gruppe von Consciente-Stipendiatinnen und -Stipendiaten bei einer Aufforstungsaktion im Frühjahr 2021
Bald kam dann die Antwort der Fundación Consciente: Sie hatten mich ins Stipendienprogramm aufgenommen und mir dadurch einen Weg der Hoffnung eröffnet, weiterzukommen und mich auf die Suche nach der Erfüllung eines großen Traums zu machen. Da sie mir einen substanziellen Teil meiner Auslagen fürs Studium bezahlen werden, gibt es nichts mehr, was mich daran hindern würde, ihn zu verwirklichen.
Dennoch war ich mir bewusst, dass eine riesige Herausforderung bevorstand: Acht Jahre Studium warteten auf mich – acht Jahre voller Hingabe, Verantwortung und Selbstdisziplin. Meine Familie, Consciente, sie alle hatten Vertrauen in mich gesetzt. Mein Traum begann Realität zu werden dank all jener Menschen, die sich dafür einsetzen, denen zu helfen, die es brauchen – sie kämpfen, investieren und vertrauen, um jungen Menschen wie mir eine Chance und eine Perspektive zu geben.
Ich habe gelernt, dass man niemals aufgeben darf, solange es Menschen gibt, die jenen helfen, die grosse Träume haben. Jetzt gebe ich mein Bestes, um diesen Traum zu verwirklichen und die beste Version meiner selbst zu werden.»
Stipendienprogramm – so funktioniert’s:
Im Stipendienprogramm von Consciente ermöglichen Menschen aus der Schweiz und Deutschland engagierten Jugendlichen aus armen Verhältnissen im Departement Morazán eine technische oder universitäre Ausbildung.
Finanzielle Unterstützung: Den monatlich bezahlten Betrag in Schweizer Franken erhalten die Jugendlichen in US-Dollar (Verhältnis 1:1) ausbezahlt.
Soziales Engagement: Die Stipendiatinnen und Stipendiaten leisten jährlich 100-180 Sozialstunden in einem der Projekte von Consciente oder in einem eigenen gemeinnützigen Projekt in ihren Gemeinden. So lernen sie, ihr Wissen weiterzugeben und in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.
Briefkontakt: Bei einem persönlichen Stipendium besteht die Möglichkeit, mit der zugeteilten Person regelmässigen Briefkontakt zu pflegen.
Stipendien
- Volles Stipendium für technische oder akademische Ausbildung
100-160 CHF pro Monat
Dauer: 2-6 Jahre (Medizin: 8 Jahre)
- Teilstipendium
25-95 CHF pro Monat
Dauer: 2-6 Jahre
«Mit einem Stipendium werden grosse Träume wahr!»
/in News, Stipendienprogramm/von Livia JakobDigna (19) studiert seit 2021 Medizin mit einem Consciente-Stipendium. In einem eindrücklichen Erfahrungsbericht erzählt sie, wie sie auf Consciente gestossen ist und was das Stipendium für sie bedeutet.
«Ich heiße Digna, bin 19 Jahre alt und studiere im ersten Jahr Medizin. Als ich ein Kind war, wurde ich oft gefragt, was ich denn einmal werden möchte. Darauf konnte ein kleines, träumerisches Mädchen wie ich vielleicht antworten, sie möchte Prinzessin, Königin, Sekretärin, Lehrerin oder sogar Mutter werden – aber natürlich konnte ich in diesem Alter noch nicht ahnen, was die Zukunft für mich bereithielt. Tatsächlich hatte ich bis vor kurzem – mit knapp 18 Jahren – noch keine Vorstellung davon, wie es nach der Schule weitergehen sollte. Ich wusste ja, dass aufgrund der prekären finanziellen Lage meiner Familie eine weiterführende Ausbildung an einer Hochschule nicht in Frage kam. Während sich einige Klassenkameradinnen schon sehr früh auf ihr letztes Jahr am Gymnasium vorbereiteten und darüber diskutierten, welche Hochschule die beste sei, wollte ich mich ebenfalls auf diesen neuen Abschnitt vorbereiten – doch ohne reale Perspektive ging es einfach nicht.
Eines Tages diskutierte ich zusammen mit meiner besten Freundin Gloria über Möglichkeiten, wie wir unsere Ausbildung fortführen könnten. Denn wir hatten Geschichten gehört von Menschen, die von ihrer Studienzeit erzählten und davon, wie sie darum kämpften, einen Universitätsabschluss zu erlangen und damit etwas zu erreichen, was schier unmöglich schien. Solche Erzählungen machten uns Mut, und von diesem Moment an wusste ich, dass ich mit allen Mitteln versuchen würde, ein Studium zu beginnen. Dabei würde ich nichts unversucht lassen, denn eines ist sicher: Wenn man etwas gar nicht versucht, hat man bereits verloren.
Zusammen begannen wir, nach Lösungen zu suchen und erstellten Budgets, um die Kosten eines Studiums an der Universität abschätzen zu können – doch das entmutigte uns eher, denn es zeigte sich, dass wir unmöglich genügend Mittel würden aufbringen können. Als das Anmeldefenster für die nationale Universität aufging, zögerten wir entsprechend. Doch wir hatten uns versprochen, nicht aufzugeben, und so nahmen wir den Anmeldeprozess in Angriff und begannen, für die berüchtigte Aufnahmeprüfung zu lernen.
Am Willkommenstag werden die neuen Studierenden ins Stipendienprogramm von Consciente aufgenommen
Als wir eines Abends zusammen über diese Prüfung diskutierten, entdeckte Gloria auf einer virtuellen Plattform ein Video, in dem für ein kantonales Stipendienprogramm geworben wurde. Sie lud schnell die Anforderungen herunter und schickte mir die Informationen weiter. Wir waren sehr aufgeregt – das war unsere Chance! Schnell begannen wir, alle erforderlichen Unterlagen zusammenzustellen und uns für das Stipendienprogramm der Fundación Consciente El Salvador zu bewerben – mit der großen Hoffnung, dass wir so die nötige Unterstützung erhalten würden.
Gemeinsam machten wir uns auf diese Reise, ohne zu wissen, was uns erwartete – wir mussten es einfach versuchen. Bald schon – noch bevor ich wusste, ob ich die Aufnahmeprüfung für die Universität überhaupt bestanden hatte – wurde ich von der Fundación Consciente kontaktiert und über den aktuellen Stand der Zulassung an die Universität befragt. Meine Emotionen stiegen, alles lief so weit gut. Ein paar Tage später erhielt ich dann die Bestätigung der Universität: Ich hatte die Prüfung bestanden und einen lang ersehnten Studienplatz erhalten! Leider war Gloria weniger glücklich als ich und wurde nicht zugelassen. Mein Traum nahm hingegen immer mehr Form an. Jetzt wartete ich nur noch auf die Bestätigung von Consciente und die Gewissheit, dass ich diesen Schritt wirklich gehen konnte.
Jeden Tag bat ich zu Gott, dass er mir diesen Traum ermöglichen möge, denn in meiner Familie gibt es seit vielen Generationen niemanden, die oder der einen Universitätsabschluss erreicht hatte. Ich wünschte mir von Herzen, damit meine Familie stolz zu machen. Unterdessen war mir auch klar, dass ich Medizin studieren wollte. Denn mein Großvater hatte lange gelitten, bevor er starb – kein Arzt war da, um ihm zu helfen. Dies weckte in mir das Bedürfnis, in Zukunft denen zu helfen, die es brauchten. Ein Medizinstudium war natürlich nicht nur ein anspruchsvoller, sondern auch ein teurer Traum, dessen Erfüllung nicht allein in meinen Händen lag. Kurz bevor mein Großvater starb, versprach ich ihm, über mich hinauszuwachsen, meine Träume zu verwirklichen und damit anderen zu helfen – Menschen wie ihm, denen sonst niemand helfen kann. Der Tod meines Grossvaters gab mir die Kraft, dieses Versprechen zu erfüllen.
Gruppe von Consciente-Stipendiatinnen und -Stipendiaten bei einer Aufforstungsaktion im Frühjahr 2021
Bald kam dann die Antwort der Fundación Consciente: Sie hatten mich ins Stipendienprogramm aufgenommen und mir dadurch einen Weg der Hoffnung eröffnet, weiterzukommen und mich auf die Suche nach der Erfüllung eines großen Traums zu machen. Da sie mir einen substanziellen Teil meiner Auslagen fürs Studium bezahlen werden, gibt es nichts mehr, was mich daran hindern würde, ihn zu verwirklichen.
Dennoch war ich mir bewusst, dass eine riesige Herausforderung bevorstand: Acht Jahre Studium warteten auf mich – acht Jahre voller Hingabe, Verantwortung und Selbstdisziplin. Meine Familie, Consciente, sie alle hatten Vertrauen in mich gesetzt. Mein Traum begann Realität zu werden dank all jener Menschen, die sich dafür einsetzen, denen zu helfen, die es brauchen – sie kämpfen, investieren und vertrauen, um jungen Menschen wie mir eine Chance und eine Perspektive zu geben.
Ich habe gelernt, dass man niemals aufgeben darf, solange es Menschen gibt, die jenen helfen, die grosse Träume haben. Jetzt gebe ich mein Bestes, um diesen Traum zu verwirklichen und die beste Version meiner selbst zu werden.»
Stipendienprogramm – so funktioniert’s:
Im Stipendienprogramm von Consciente ermöglichen Menschen aus der Schweiz und Deutschland engagierten Jugendlichen aus armen Verhältnissen im Departement Morazán eine technische oder universitäre Ausbildung.
Finanzielle Unterstützung: Den monatlich bezahlten Betrag in Schweizer Franken erhalten die Jugendlichen in US-Dollar (Verhältnis 1:1) ausbezahlt.
Soziales Engagement: Die Stipendiatinnen und Stipendiaten leisten jährlich 100-180 Sozialstunden in einem der Projekte von Consciente oder in einem eigenen gemeinnützigen Projekt in ihren Gemeinden. So lernen sie, ihr Wissen weiterzugeben und in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.
Briefkontakt: Bei einem persönlichen Stipendium besteht die Möglichkeit, mit der zugeteilten Person regelmässigen Briefkontakt zu pflegen.
Stipendien
100-160 CHF pro Monat
Dauer: 2-6 Jahre (Medizin: 8 Jahre)
25-95 CHF pro Monat
Dauer: 2-6 Jahre
Gricelda, Isabel und Alexander erzählen von ihrer Arbeit in El Salvador
/in Bildungsinnovation, News, Stipendienprogramm/von Livia JakobDas Team in El Salvador besteht aus engagierten und talentierten Menschen, die bei unserer lokalen Partnerorganisation „Fundación Consciente El Salvador“ angestellt sind. Das lokale Team in El Salvador arbeitet mit grossem Einsatz und viel Innovation daran, die Projekte an die ständig wechselnden Bedingungen anzupassen und die Bildungsqualität sowie den Zugang zu Bildung weiter zu fördern.
Aber lassen wir die Mitarbeitenden in El Salvador lieber selber zu Wort kommen, um euch von ihrer Arbeit zu erzählen.
«Ich habe Erziehungswissenschaften studiert und erhielt seinerzeit ein Consciente-Stipendium, das mir meine akademische Berufsausbildung erst ermöglichte. Nach dem Studium konnte ich als Lehrerin beim Projekt “Portal Educativo” von Consciente arbeiten. Das war mein erster Job und eine grossartige Erfahrung! Ein Jahr später erhielt ich eine Anstellung im Programm für Nachhaltigkeitsbildung von Consciente, wo ich mich sofort sehr wohl fühlte. Ich durfte unterschiedliche Themen unterrichten, die das Bewusstsein für soziale Probleme unseres Landes fördern. Der Austausch mit verschiedenen Menschen und Gruppen war eine einzigartige Erfahrung und hat mir geholfen, mein Wissen zu erweitern und mein Handeln zu reflektieren. Heute bin ich Koordinatorin des Consciente-Stipendienprogramms, das bedürftigen jungen Menschen den Zugang zur Hochschulbildung ermöglicht. So kann ich mich dafür einsetzen, dass junge Menschen eine Chance erhalten, ihre Träume zu verwirklichen – so wie ich sie damals selbst erhalten habe.»
«Das Jahr 2021 war eine wahre Herausforderung. Es war eine wunderbare Erfahrung, die Projekte vor Ort in den Gemeinden durchzuführen. Dies ermöglichte uns einen direkteren Zugang zu den Menschen, den Organisationen und den Bedürfnissen der Bevölkerung. Es motiviert uns sehr, die Projektarbeit in so abgelegenen Gebieten zu leisten, die unsere Lehrpersonen nur zu Fuss erreichen können. Ich bin davon überzeugt, dass die verschiedenen Projekte des Programms für Bildungsinnovation dazu beitragen, schlechte Lernroutine zu durchbrechen und Barrieren zu beseitigen, die die Kinder daran hindern, ihr Recht auf gute Bildung wahrzunehmen. Kurz gesagt: Consciente wird zu einem Leuchtturm der Hoffnung für marginalisierte und historisch vergessene Gemeinden.»
«Als ich 14 Jahre alt war, kam Consciente in meine Gemeinde und führte ein Strassenkinoprojekt durch. Das Projekt gefiel mir so gut, dass ich entschied, mich in die Bildungs- und Freiwilligenarbeit einzubringen. Consciente hat mein Leben geprägt, denn durch mein Engagement habe ich gelernt, mich bereits als Jugendlicher für die Gesellschaft einzusetzen. Nun bin ich im Bereich der Videoproduktion tätig. Meine Aufgabe besteht darin, audiovisuelle Bildungsinhalte zu Themen wie Geschlecht, sexueller Gesundheit oder Umwelt zu schaffen. Tag für Tag entwerfen wir neue Figuren für die didaktischen Animationsvideos, nehmen die Videos auf und schneiden sie. So wollen wir den Kindern zum Beispiel helfen, eine einfache Matheübung zu verstehen, und Lehrpersonen zeigen, wie sie auf kreative Weise etwas erklären können.»
Jahresbericht 2021
/in Deutsch, News, Projektbericht/von Livia JakobLiebe Freundinnen und Freunde
2021 neigt sich langsam dem Ende zu. Auch im zweiten Pandemiejahr in Folge setzte sich Consciente im Departement Morazán mit grossem Einsatz und viel Kreativität für eine gute Bildung für alle ein. Unser Jahresbericht fasst die Herausforderungen und Erfolge von 2021 zusammen und gibt einen Einblick in unsere wichtige Bildungsarbeit vor Ort.
Wir wünschen viel Spass bei der Lektüre und danken allen, die unsere Arbeit unterstützen!
Das Team von Consciente Schweiz
Neues Consciente-Projektvideo
/in Bildungsinnovation, Nachhaltigkeitsbildung, Stipendienprogramm/von Livia JakobIn einem kurzen Video erzählen die Projektkoordinator*innen von Consciente von der Bedeutung unserer Bildungsarbeit in El Salvador und den Herausforderungen der Corona-Pandemie.
Projektbericht Juni 2021
/in Deutsch, News, Projektbericht/von Livia JakobLiebe Freundinnen und Freunde
Schon wieder ist die Hälfte des Jahres vorbei und in der Projektarbeit von Consciente hat sich einiges getan. Während erste Workshops in Präsenz durchgeführt werden und die Grundschulen teilweise wieder geöffnet sind, arbeitet unser lokales Team in El Salvador mit grossem Einsatz und viel Innovation daran, die Projekte an die ständig wechselnden Bedingungen anzupassen und die Bildungsqualität sowie den Zugang zu Bildung weiter zu fördern. Wie ihnen das gelungen ist, könnt ihr in unserem Projektbericht nachlesen.
All dies ist nur möglich dank eurer Solidarität und finanziellen Unterstützung. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich dafür bedanken und wünschen viel Spass bei der Lektüre!
Vielen Dank euch allen für eure grosse Solidarität!
Das Team von Consciente Schweiz
Kooperationsprojekt mit PH Zug und Uni Bern gestartet
/in Bildungsinnovation, QUEST/von Livia JakobDank der Unterstützung durch den Schweizerischen Nationalfonds konnten wir in diesem Jahr das ambitionierte Kooperationsprojekt QUEST – Quality Education with Salvadoran Teachers – ins Leben rufen. Es richtet sich an Lehrpersonen und soll die Unterrichtsqualität an Grundschulen nachhaltig verbessern.
In Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Zug werden drei umfassende Weiterbildungsprogramme entwickelt und mit insgesamt 225 Lehrpersonen getestet. Im Fokus liegen sowohl fachliche als auch didaktische Kompetenzen. Eine Kombination aus Workshops, Selbststudium und personalisierter Begleitung durch Coaches soll sicherstellen, dass das Gelernte im Klassenzimmer effektiv umgesetzt werden kann.
Um herauszufinden, welche Art von Weiterbildung die grösste Wirkung zeigt, wird das Projekt durch die Universität Bern wissenschaftlich evaluiert. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung unserer Bildungsarbeit mit Lehrpersonen in ganz El Salvador – und damit für einen gezielten Beitrag zu «guter Bildung für alle»!
Eindrücke zum Projektstart:
«Die enge Zusammenarbeit mit Consciente, bei der gemeinsames Entwickeln und gegenseitiges Verstehen im Zentrum stehen, empfinde ich als grosse persönliche und professionelle Bereicherung. Unsere wöchentlichen Zoom-Meetings sind äusserst produktiv und motivierend, da wir ein gemeinsames Ziel verfolgen: Die Etablierung einer hohen Bildungsqualität in El Salvador. Es freut mich, Teil dieses sinnvollen Projekts zu sein und ich bin überzeugt, dass QUEST einen wichtigen Beitrag für eine bessere Zukunft für viele Salvadorianerinnen und Salvadorianer leistet.»
«Ich freue mich ausserordentlich, im Projekt QUEST drei Weiterbildungsprogramme zur allgemeinen Didaktik, zur Mathematikdidaktik und zum mathematischen Lernen konzipieren zu dürfen. Mein wichtigstes Anliegen ist es, bei den Teilnehmenden eine möglichst grosse Lernmotivation auszulösen, die auch auf das Lernverhalten und Leistungsvermögen der Schüler und Schülerinnen abstrahlt. Dieser Anspruch lässt sich allerdings nur in Kooperation mit Consciente und in einer Kultur des gegenseitigen Vertrauens, Wertschätzens und einander Zuhörens einlösen. Im Projekt QUEST kann es also nicht darum gehen, Schiffe zu beladen, sondern darum, Feuer zu entfachen.»
«Viele Faktoren beeinflussen den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern. Das Quest-Projekt fokussiert auf die zentrale Rolle der Lehrpersonen und intendiert, die Wirksamkeit von Weiterbildungsprogrammen zu eruieren. Doch wie finden Bildung und Unterricht in El Salvador statt? Was impliziert das „Lehrer*innensein“ in diesem Kontext und was gilt es zu berücksichtigen? Nur lokale Akteurinnen und Akteure vermögen auf diese für das Projektgelingen unabdingbaren Fragen eine Antwort zu geben. In diesem Sinne: Herzlichen Dank Consciente für die konstruktive Zusammenarbeit, für euer kompetentes Feedback und Engagement! Ich freue mich, euch bald persönlich vor Ort kennenzulernen!»
«Um den Bildungsprozess an den Schulen Schritt für Schritt zu verbessern, ist es zentral, die Lehrerinnen und Lehrer in den Fokus zu nehmen. Die Weiterbildungen des QUEST-Projekts richten sich an eine grosse Zahl von Lehrpersonen und müssen sorgfältig vorbereitet werden. Das salvadorianische Team unterstützt dabei die Ausarbeitung des Konzepts und die Erarbeitung, Kontextualisierung und Umsetzung der Inhalte. Durch das Projekt werden die Lehrpersonen mit Inhalten und Werkzeugen in Kontakt kommen, die für sie neu und innovativ sind. Dadurch wollen wir sie inspirieren, ihre Praxis zu verbessern und sie an das zentrale gesellschaftliche Engagement erinnern, zu dem sie sich mit der Entscheidung für den Lehrberuf bekannt haben. Es erwartet uns noch viel Arbeit, aber ich bin mir sicher, dass sich der Einsatz lohnen wird!»
«Das QUEST-Projekt rückt «Lernen» konsequent in den Mittelpunkt, dies gefällt mir besonders. Die Zusammenarbeit zwischen Consciente und der PH Zug bei der Konzeption von Weiterbildungsprogrammen für lokale Lehrpersonen soll zu einem begeisterten und nachhaltigen Lernen in El Salvadors Primarschulen beitragen. Unser Team der Universität Bern begleitet diese Initiative wissenschaftlich, um darüber hinaus ein institutionelles Lernen zu ermöglichen. Konkret wird unsere Evaluationsarbeit Consciente und lokale Behörden verlässlich informieren, inwieweit die erarbeiteten Weiterbildungsprogramme das Lernen in El Salvadors Primarschulen tatsächlich fördern und ob gegebenfalls Anpassungen in der Umsetzung angezeigt sind. Ausserdem können wir in dieser länder- und disziplinenübergreifenden Kooperation beim globalen Lernprozess über die effektive Förderung von qualitativ hochstehender Bildung mitwirken und so einen systematischen Beitrag bei der Erreichung des vierten «Sustainable Development Goals» der Vereinten Nationen leisten.»
Aufruf: Stipendien gesucht
/in Deutsch, Stipendienprogramm/von Ruben BärIn wenigen Wochen beginnt in El Salvador das Semester und viele Jugendliche hoffen, mit einem Consciente-Stipendium ihren Traum einer weiterführenden Ausbildung realisieren zu können. Durch unser Stipendienprogramm bieten wir motivierten jungen Menschen aus mittellosen Familien eine berufliche Perspektive und leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der gesamten Region.
Damit wir möglichst vielen Jugendlichen eine Ausbildung ermöglichen können, brauchen wir eure Unterstützung: Bitte finanziert ein Stipendium oder teilt diesen Aufruf mit interessierten Menschen aus eurem Umfeld. Zusammen können wir auch im Jahr 2021 Bildung möglich machen!
Weitere Infos zum Stipendienprogramm gibt’s unter www.consciente.ch/stipendien oder direkt bei stipendien@consciente.ch.
Stipendienprogramm – so funktioniert’s:
Im Stipendienprogramm von Consciente ermöglichen Menschen aus der Schweiz und Deutschland engagierten Jugendlichen aus armen Verhältnissen im Departement Morazán eine technische oder universitäre Ausbildung.
Finanzielle Unterstützung: Den monatlich bezahlten Betrag in Schweizer Franken erhalten die Jugendlichen in US-Dollar (Verhältnis 1:1) ausbezahlt.
Soziales Engagement: Die Stipendiatinnen und Stipendiaten leisten jährlich 100-180 Sozialstunden in einem der Projekte von Consciente oder in einem eigenen gemeinnützigen Projekt in ihren Gemeinden. So lernen sie, ihr Wissen weiterzugeben und in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.
Briefkontakt: Bei einem persönlichen Stipendium besteht die Möglichkeit, mit der zugeteilten Person regelmässigen Briefkontakt zu pflegen.
Stipendien
100-160 CHF pro Monat
Dauer: 2-6 Jahre (Medizin: 8 Jahre)
25-95 CHF pro Monat
Dauer: 2-6 Jahre
Erfahrungsbericht von Kevin, Consciente-Stipendiat
/in Deutsch, News, Stipendienprogramm/von Ruben BärAutor: Kevin,
Übersetzung: Sales Hollinger
Guten Tag, ich heisse Kevin, bin 20 Jahre alt und wohne in einem Dorf namens Gualococti im Departement Morazán. Ich studiere Medizin an der nationalen Universität von El Salvador und schliesse demnächst mein erstes Jahr ab.
Ich bin der drittälteste Sohn und lebe zusammen mit meiner alleinstehenden Mutter, meinen Grosseltern und zwei Brüdern. Meine Familie hat ein sehr geringes Einkommen: Der Grossvater ist Landwirt, die Grossmutter ist Hausfrau und meine Mutter arbeitet bei einer Reinigungsfirma. Obwohl sie fast nichts verdient, gibt sie sich grosse Mühe, uns finanziell über Wasser zu halten, während meine Brüder und ich unsere Ausbildungen absolvieren. Auch wenn wir manchmal Schwierigkeiten haben, sind wir sehr fleissige Schüler. Ich liebe meine Familie – deshalb bemühe ich mich, jeden Tag besser zu werden, damit sie eines Tages stolz auf mich sein können.
Trotz der Corona-Pandemie lief es mir im Studium bisher rund. Der Präsenzunterricht fiel aus und wir folgten den Lektionen online, was nicht immer einfach war. Denn wegen der Winterstürme war der Internetempfang teilweise beeinträchtigt, und manchmal waren die Lernplattformen nicht zugänglich. Dies warf uns zurück und erschwerte unseren Lernprozess, doch trotz allem erzielte ich gute Noten und bestand sämtliche Prüfungen. Ich bin sehr glücklich darüber, die ersten beiden Semester erfolgreich absolviert zu haben, und bereite mich nun voller Vorfreude aufs nächste Jahr vor.
Mit Consciente habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Sie organisierten für uns einen Umweltworkshop, damit wir uns besser kennenlernen, gemeinsam eine gute Zeit verbringen und natürlich etwas über das Thema Umwelt lernen können und wie sie gepflegt und geschützt werden kann. Im praktischen Teil des Workshops durften wir bei uns zuhause Gemüse zum Eigengebrauch anpflanzen. Dabei lernte ich viel über die Funktionsweise der Natur. Nun bin ich daran, meine Sozialstunden zu leisten. Im Februar dachte ich noch, dass ich diese in einer öffentlichen Klinik absolvieren würde – ich hatte bereits alles in die Wege geleitet. Doch aufgrund der besonderen Situation wurde daraus nichts. Stattdessen schlug uns Consciente zwei Projekte vor, in denen wir uns gemeinnützig betätigen und unsere Sozialstunden leisten konnten: Eines davon war eine Aufräumaktion und das andere ein Permakulturprojekt. Ich mache bei letzterem mit. Consciente besorgte uns die Samen und wir säten diese selber aus. Sobald die Wurzeln lang genug sind, pflanze ich die Setzlinge dann in den Boden, den ich dafür aber erst noch entsprechend aufbereiten muss. Nun ist bereits Sommer und es wird anspruchsvoll sein, sie zum Blühen zu bringen. Ich hoffe, dass mir das gelingt und ich eine ergiebige Ernte haben werde.
In diesem Jahr durfte ich viele neue Erfahrungen sammeln und wunderbare Momente mit meinen Studienkollegen, anderen Stipendiatinnen und dem Consciente-Team teilen. Dabei habe ich mehr über die Natur und über mein Fachgebiet, die Medizin, gelernt und ein erfolgreiches Studienjahr absolviert. Ich bin ihnen allen sehr dankbar dafür.
Stipendienprogramm – so funktioniert’s:
Im Stipendienprogramm von Consciente ermöglichen Menschen aus der Schweiz und Deutschland engagierten Jugendlichen aus armen Verhältnissen im Departement Morazán eine technische oder universitäre Ausbildung.
Finanzielle Unterstützung: Den monatlich bezahlten Betrag in Schweizer Franken erhalten die Jugendlichen in US-Dollar (Verhältnis 1:1) ausbezahlt.
Soziales Engagement: Die Stipendiatinnen und Stipendiaten leisten jährlich 100-180 Sozialstunden in einem der Projekte von Consciente oder in einem eigenen gemeinnützigen Projekt in ihren Gemeinden.
Briefkontakt: Bei einem persönlichen Stipendium besteht die Möglichkeit, mit der zugeteilten Person regelmässigen Briefkontakt zu pflegen.
Stipendien
100-160 CHF pro Monat
Dauer: 2-6 Jahre (Medizin: 8 Jahre)
25-95 CHF pro Monat
Dauer: 2-6 Jahre
Erfahrungsbericht von Nuvia, Consciente-Stipendiatin
/in Deutsch, News, Stipendienprogramm/von Ruben BärAutorin: Nuvia, studiert nachhaltige Landwirtschaft und ist
Übersetzung: Sales Hollinger
Mein Name ist Nuvia und ich studiere im ersten Jahr «Nachhaltige Landwirtschaft» an der technischen Hochschule. Dabei erhalten wir nicht nur Theoriekurse, sondern auch praktischen Unterricht. Leider sah ich mich während einer gewissen Zeit nicht in der Lage, dem Unterricht zu folgen, da dieses Jahr meine Mutter gestorben ist. Doch mit der Hilfe Gottes und vieler Menschen, die mir Mut zusprachen, schaffte ich es schliesslich weiterzumachen und mein Studium fortzusetzen.
Das Stipendienprogramm von Consciente ermöglicht es mir zu studieren, und die Unterstützung, die ich erhalte, ist gut gemeint und bedingungslos: Trotz der schwierigen Zeit für mich und meine Familie waren sie stets für mich da. Es ist bemerkenswert, wie sich das Team des Stipendienprogramms für die vielen bedürftigen Menschen wie mich einsetzt.
Die Workshops, an denen wir im Rahmen des Stipendienprogramms teilnehmen, haben mir geholfen, der Umweltproblematik bewusst zu werden und einen gesunden Lebensstil zu adoptieren. Die Sozialstunden, die wir während des Jahres leisten müssen, bedeuten praktische Anwendung des Gelernten und gewährleisten einen effektiven Lernprozess. Dabei konnte ich mehr Zeit mit meiner Familie und mit Freunden meiner Gemeinde verbringen, denn ich leistete meine Sozialstunden in einem kleinen Familiengartenprojekt mit dem Titel «Cultivando en el campo». Die Workshops von Consciente und die Sozialstunden waren eine grossartige Erfahrung für mich und halfen mir, trotz der vielen Hindernisse dieses Jahres weiterzumachen und meinem Ziel, eine kompetente Expertin auf meinem Fachgebiet zu werden, näherzukommen.
Stipendienprogramm – so funktioniert’s:
Im Stipendienprogramm von Consciente ermöglichen Menschen aus der Schweiz und Deutschland engagierten Jugendlichen aus armen Verhältnissen im Departement Morazán eine technische oder universitäre Ausbildung.
Finanzielle Unterstützung: Den monatlich bezahlten Betrag in Schweizer Franken erhalten die Jugendlichen in US-Dollar (Verhältnis 1:1) ausbezahlt.
Soziales Engagement: Die Stipendiatinnen und Stipendiaten leisten jährlich 100-180 Sozialstunden in einem der Projekte von Consciente oder in einem eigenen gemeinnützigen Projekt in ihren Gemeinden.
Briefkontakt: Bei einem persönlichen Stipendium besteht die Möglichkeit, mit der zugeteilten Person regelmässigen Briefkontakt zu pflegen.
Stipendien
100-160 CHF pro Monat
Dauer: 2-6 Jahre (Medizin: 8 Jahre)
25-95 CHF pro Monat
Dauer: 2-6 Jahre
Stipendien für 2021 gesucht!
/in Deutsch, Stipendienprogramm/von Sales HollingerLiebe Freundinnen und Freunde
Neben dem lokalen Team von Consciente befinden sich seit März auch rund 120 Consciente-Stipendiat*innen im Homeoffice und üben sich im Fernunterricht. Dank einer gezielten Unterstützung mit Computern und Internetzugang konnten wir erreichen, dass sie 2020 ihr Studium erfolgreich fortsetzen konnten.
Nun steht 2021 vor der Tür, und wieder wollen wir möglichst vielen Jugendlichen aus mittellosen Familien die Möglichkeit geben, ihr Talent im Rahmen einer weiterführenden Ausbildung zu entfalten und später einen Beitrag zur Entwicklung der Region zu leisten. Was ein Stipendium im Leben eines Menschen bedeuten kann, erzählt euch unser Stipendiat Roberto in einem eindrücklichen Video:
Die Sicherung des Zugangs zu Bildung für junge Menschen ist gerade in Krisenzeiten besonders wichtig. Bitte unterstützt uns dabei, indem ihr ein Stipendium finanziert oder dies an mögliche Interessierte weiterleitet. Mehr Infos findet ihr unter www.consciente.ch/stipendien oder auf Anfrage an sales.hollinger@consciente.ch
Ein grosses Dankeschön und besinnliche Festtage
Sales, Koordinator Stipendienprogramm
Stipendienprogramm – so funktioniert’s:
Im Stipendienprogramm von Consciente ermöglichen Menschen aus der Schweiz und Deutschland engagierten Jugendlichen aus armen Verhältnissen im Departement Morazán eine technische oder universitäre Ausbildung.
Finanzielle Unterstützung: Den monatlich bezahlten Betrag in Schweizer Franken erhalten die Jugendlichen in US-Dollar (Verhältnis 1:1) ausbezahlt.
Soziales Engagement: Die Stipendiatinnen und Stipendiaten leisten jährlich 100-180 Sozialstunden in einem der Projekte von Consciente oder in einem eigenen gemeinnützigen Projekt in ihren Gemeinden.
Briefkontakt: Bei einem persönlichen Stipendium besteht die Möglichkeit, mit der zugeteilten Person regelmässigen Briefkontakt zu pflegen.
Stipendien
100-160 CHF pro Monat
Dauer: 2-6 Jahre (Medizin: 8 Jahre)
25-95 CHF pro Monat
Dauer: 2-6 Jahre